Blattgrün Nr. 123 - Aktuelles GRÜNES aus der Bezirksversammlung Hamburg-Nord - März 2022

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Titel
Liebe GRÜN-Interessierte in Hamburg-Nord und Umgebung,

ich habe das große Privileg, die bisherige Zeit meines Lebens in Frieden verbracht zu haben und ohne Sorge vor Krieg aufgewachsen zu sein. Diese Zeit ist vorbei. Seit die russische Armee auf Putins Befehl am 24. Februar mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine begonnen hat, habe ich das erste Mal in meinem Leben Angst. Angst vor Krieg. Angst vor Krieg auf dem europäischen Kontinent. Angst vor Krieg in der Zukunft meiner Kinder.

Täglich erreichen uns aufwühlende Nachrichten: Mutig stellen sich die Ukrainerinnen und Ukrainer den Invasoren entgegen, gleichzeitig hat Putins Armee damit begonnen, zunehmend grausame Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung zu begehen. Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt daher dem demokratischen Staat der Ukraine und seinen Bürgerinnen und Bürgern!

Die Frage, die wir uns stellen, lautet: Was kann Hamburg-Nord tun?
Wir werden in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord nicht die Geschicke der Welt beeinflussen. Aber wir können das tun, wofür wir gewählt wurden: hier im Bezirk lokal und direkt Hilfe und Unterstützung leisten. Was bedeutet das konkret?

Wir erleben die wohl größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Über zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht und es werden noch viele mehr werden. Oberste Priorität hat für uns deshalb die Unterstützung und Hilfe bei allen Maßnahmen, die dafür sorgen, dass die ankommenden Menschen hier in Hamburg-Nord einen sicheren Zufluchtsort finden. Wir unterstützen alle kurzfristigen Bemühungen des Bezirksamts und der Hamburger Fachbehörden zur Aktivierung von Unterbringungsmöglichkeiten für aus der Ukraine geflüchtete Menschen. Wir unterstützen alle Maßnahmen des Bezirksamts bei der Suche nach weiteren Flächen in Hamburg-Nord, die zur Unterbringung von Geflüchteten in Frage kommen. Wir unterstützen alle in Hamburg-Nord beheimateten Vereine, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Unterbringung und Unterstützung von Geflüchteten engagieren, wie z.B. Afrotopia mit diesem Antrag. Wir unterstützen alle langfristigen Maßnahmen in Hamburg-Nord, die den Geflüchteten das Ankommen und eine gute Integration erleichtern, z.B. mit unserem erfolgreichen Fonds für Interkultur und Sportangebote für Geflüchtete.

In all diesen Punkten und darüber hinaus haben das Bezirksamt Hamburg-Nord, die Hamburger Fachbehörden und viele Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Wochen bereits Unglaubliches geleistet. Dafür danken wir von ganzem Herzen!

Unsere Arbeit für Hamburg-Nord geht trotz des Krieges weiter. Was sich außerdem in den letzten Wochen im Bezirk getan hat, lest ihr hier:
  • Einigung im Streit um Grünfläche am Eppendorfer Mühlenteich
  • Ernst Deutsch Theater soll neue Brandschutzanlage bekommen
  • Eine Gedenktafel für die Wolfgang-Borchert-Siedlung
  • Fahrradstellplätze am Bahnhof Ohlsdorf verdreifacht
  • 2. Regionale Mobilitätskonferenz Hamburg-Nord
Diese und viele weitere Themen findet ihr weiter unten im Newsletter und ausführlich auf unserer Homepage.

Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen, Kritik und Lob.
Bleibt gesund und haltet Abstand.

Viel Spaß beim Lesen wünscht


Timo B. Kranz
Fraktionsvorsitzender




Grünfläche am Eppendorfer Mühlenteich

Streit um Grünfläche am Eppendorfer Mühlenteich beigelegt

Vor einem Jahr wurde ein Bürgerbegehren zum Erhalt der Grünfläche am Eppendorfer Mühlenteich gestartet. Jetzt haben Bezirksversammlung und Bürgerinitiative nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten einen Kompromiss gefunden: Die Wiese an der Erikastraße bleibt als solche erhalten und wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Außerdem sollen Sitzbänke und ein Bereich zum Boule-Spielen eingerichtet werden. Im Gegenzug werden die Nutzungsrechte des angrenzenden Sportvereins W.E.T. verstetigt. Außerdem sollen Erweiterungsmöglichkeiten im nördlichen Bereich des Geländes für Planungssicherheit sorgen.



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Mehr Sichtbarkeit für bedeutende Frauen in Barmbek

Vor 150 Jahren wurde Amelie Ruths geboren. Die Hamburger Malerin war über die Stadtgrenzen hinaus für ihre Werke bekannt. Und doch teilt sie ein Schicksal mit vielen Frauen ihrer Zeit: Sie steht im Schatten eines ebenfalls bekannten männlichen Verwandten.
Das soll sich ändern. In Barmbek werden jetzt auf Beschluss des zuständigen Regionalausschusses drei Straßen, die nach Männern benannt sind, einer weiteren Namensgeberin zugeordnet. Auf den Erklärungstafeln wird zukünftig auf diese drei bedeutenden Frauen hingewiesen:
Amelie Ruths, Margarethe Stockhausen und Dorette Spohr.



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Bildunterschrift


v.l.n.r.: Lena Otto, René Gögge, Isabella Vértes-Schütter (Ernst Deutsch Theaters), Gabi Dobusch, Isabel Permien

Neue Brandschutzanlage für das Ernst Deutsch Theater

Der Brandschutz im Ernst Deutsch Theater auf der Uhlenhorst muss dringend modernisiert werden. Dafür wollen GRÜNE und SPD 220.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 zur Verfügung stellen. Der Bezirk Hamburg-Nord unterstützt das Vorhaben mit weiteren 50.000 Euro. Ein entsprechender Antrag der Regierungsfraktionen wird am 30. März in der Bürgerschaft diskutiert.



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Eine Gedenktafel für die Wolfgang-Borchert-Siedlung 

Sich für den Frieden einzusetzen, ist dieser Tage wichtiger denn je. Der Schriftsteller Wolfgang Borchert ist einer der bedeutendsten Nachkriegsautoren in Deutschland. Sein Antikriegsdrama „Draußen vor der Tür“ machte ihn berühmt. 1981 wurde in Alsterdorf die Neubausiedlung an der Hindenburgstraße Ecke Maienweg nach ihm benannt. Eine Gedenktafel ist in Planung. Der zuständige Regionalausschuss hat jetzt einen Text vorgelegt und den Bezirksamtsleiter gebeten, einen konkreten Vorschlag zu Gestaltung und Standort zu machen.



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Wolfgang-Borchert-Siedlung in Alsterdorf


Rolf Hogrefe an der neuen B+R-Station S/U- Ohlsdorf

Fahrradstellplätze am S/U-Bahnhof  Ohlsdorf verdreifacht

Mit dem Rad zur Bahn, mit der Bahn in die City - Bike + Ride ist ein wichtiges Konzept, um die Mobilitätswende in Hamburg voranzubringen. Am U/S-Bahnhof Ohlsdorf sind die neuen Fahrradstellplätze endlich fertiggestellt. Wo früher nur 162 Abstellmöglichkeiten vorhanden waren, finden jetzt 522 Fahrräder einen Platz. Davon sind ca. 50 Prozent überdacht und eine Sammelschließanlage mit diebstahlsicheren Stellplätzen gibt es auch.



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Querungshilfe am Alsterwanderweg in Ohlsdorf gefordert

Der Alsterwanderweg ist einer der beliebtesten Wege für Spaziergänger*innen in Hamburg. In Ohlsdorf kreuzt er die breite Straße Am Hasenberge, auf der Autos mit Tempo 50 unterwegs sind. Der zuständige Regionalausschuss setzt sich jetzt dafür ein, dass die gesamte Straße mit Tempo 30 verkehrsberuhigt wird. Außerdem soll eine Querungshilfe Spaziergänger*innen auf dem Alsterwanderweg mehr Sicherheit verschaffen. Damit unterstützt der Regionalausschuss eine langjährigen Forderung der Anwohner*innen nach Tempo 30.



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Katrin Hofmann (GRÜNE, li.) und Karin Ros (SPD, re.) an der Ecke Am Hasenberge/Woermannsweg


Nadja Grichisch (GRÜNE, re.) und Martina Schenkewitz (SPD, 2. v. r.) an der Kreuzung Wördenmoorweg/Reekamp mit Kindern und einer Anwohnerin.

Mehr Licht an der Kreuzung Wördenmoorweg/Reekamp

Eigentlich bräuchte es an der Ecke Wördenmoorweg/Reekamp in Langenhorn einen Zebrastreifen. Doch die örtlichen Gegebenheiten lassen dies leider nicht zu. Um die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg vor allem in den dunklen Monaten im Rahmen des Möglichen zu verbessern, fordert der zuständige Regionalausschuss jetzt die Errichtung einer zusätzlichen Straßenlaterne.



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Erreichbarkeit am Sportzentrum Habichtstraße optimieren

An der Habichtstraße in Barmbek-Nord entsteht ein neues Sportzentrum des SC Urania. Durch die Metrobuslinie 28 und die Nähe zur U-Habichtstraße ist die ÖPNV-Verbindung sehr gut. Damit die Erreichbarkeit auch für mobilitätseingeschränkte Sportler*innen gewährleistet werden kann, soll geprüft werden, ob vor dem Eingangsbereich ein entsprechender Sonderparkplatz eingerichtet werden kann. Zusätzlich sollen ausreichend sichere Fahrradstellplätze auch für Lastenräder eingeplant werden. Ein entsprechender Antrag wurde in der letzten Sitzung des zuständigen Regionalausschusses beschlossen.



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Oliver Camp vor dem zukünftigen Sportzentrum an der Habichtstraße


Die neuen LED-Leuchten am Tweeltenmoorweg

Moderne LED-Leuchten für bessere Straßenbeleuchtung

Am Tweeltenmoorweg in Langenhorn zwischen Kiwittsmoor und Holitzberg sorgen jetzt moderne LED-Leuchten für bessere Sichtbarkeit.
Nachdem der zuständige Regionalausschuss im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag beschlossen hatte, wurden im Rahmen der "Beleuchtungsoffensive" die vorhandenen Leuchten durch moderne LED-Leuchten ersetzt und um sechs weitere ergänzt.



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Regionale Mobilitätskonferenz in Hamburg-Nord

Ende Februar haben wir uns bei unserer 2. Regionalen Mobilitätskonferenz mit Expert*innen, Vertreter*innen des ADFC und interessierten aus der Bezirksfraktion zusammengesetzt und konkrete Fragen zu den drei Regionalbereichen BUHD (Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg), EWi (Eppendorf, Winterhude, Hoheluft-Ost) und FOLAG (Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Langenhorn, Alsterdorf, Groß-Borstel) diskutiert. Eine kleine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es auf der Website..



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Teilnehmer*innen der Konferenz vor der Zinnschmelze


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